1. Bruce Lipton
Bruce Lipton ist der wohl berühmteste Zellbiologe der Welt.
Er hat in vielen wissenschaftlichen Studien den Einfluss der Gedanken auf den Körper nachgewiesen.

1. Stärkende und schwächende Gedanken
Aufbauende (also „positive“) Gedanken
stärken den Körper und verbessern das Immunsystem.
Belastende (also „negative“) Gedanken
schwächen den Körper und das Immunsystem.

Dadurch kommt den Gedanken eine führende Rolle zu und es lohnt sich, das Ganze einmal näher zu beleuchten.
Den Beweis dafür, dass die Auswirkung auf den Körper stimmt, kannst du gleich selbst erfahren. Wenn du magst, dann beobachte einfach mal deine Gedanken. Sind sie eher stärkend oder eher schwächend? Oder sind sie neutral? Und wie wirken sie auf den Körper? Im normalen Alltag merkt man das kaum.

Kleiner Selbst-Test zur Beobachtung deiner Gedanken

Das ist wirklich phänomenal. Wenn du mal 3 Minuten lang deine Gedanken ganz neutral, also ohne Bewertung, beobachtest, und dann mit dem vergleichst, was du wirklich wichtig in deinem Leben findest, dann… Naja, ich will nichts vorher verraten. Jeder macht so seine eigenen Erfahrungen.

Lege am besten einen Zettel bereit und ziehe 2 vertikale Linien mit etwas Abstand voneinander.

Dann starte das Programm. Mache immer bei einem positiven (erfreulichen) Gedanken einen kurzen Strich auf der linken Seite und umgekehrt bei einem negativen (eher belastenden) Gedanken auf der rechten Seite. Bei einem neutralen Gedanken mache in der Mitte einen Strich.
Alle 15 Sekunden ertönt ein kurzer Laut. Mache bis dahin immer wenigstens einen entsprechenden Strich.

Wie bist du gerade drauf?? Spannend, nicht wahr??

Spiel Nr. 1: Gedanken nur beobachten


Welches waren deine Erkenntnisse?
War dein Körper die ganze Zeit entspannt?
Wie war dein Atem? Flach oder tiefenentspannt?
Möchtest du in deinem Leben dein volles Potential verwirklichen?
Bist du zufrieden mit dem, was ist?
Waren auch Gedanken dabei, welche dich deinen inneren Wünschen
nach einem erfüllten Leben weitergebracht haben?


Möchtest du vielleicht erstmal mit ein paar Stichworten herausfinden, welche Gedanken dich froh machen würden? Oder welche Wünsche du für dein Leben hast? Da kommt ein zweites Spiel wie gerufen, nicht wahr?

Spiel Nr. 2: Was macht mich froh?


Und weil es so spannend ist, mache das Gleiche nochmal mit den Gefühlen, die du normalerweise hast.
Auch sie können belastend, neutral oder stärkend sein. Es können in 3 Minuten mehrere Gefühle sein, manchmal sind es aber auch nur ein oder zwei Grundgefühle, deren man sich normalerweise gar nicht bewusst ist. Vielleicht kannst du sie nachträglich sogar benennen?


Spiel Nr. 3: Wie bist du emotional drauf?


Klasse, nicht wahr? Bist du erstaunt?
Möchtest du vielleicht etwas ändern?
Welche Erkenntnisse hast du?
Können alle deine Gefühle in dir frei fließen?

Gefühle müssen nicht zwangsläufig ausagiert werden.
Ob und wie du sie ausagierst, ist deine Entscheidung.
Gibt es Bedürfnisse, die nicht erfüllt wurden? Mehr dazu später.

2. Das Unterbewusstsein
Außerdem hat Bruce Lipton die Rolle des Unterbewusstseins betont.
Dort werden alle automatisierten Verhaltensweisen wie zum Beispiel das Auto-Fahren abgespeichert.

Es enthält auch alle in der Kindheit von den Eltern und anderen nahestehenden Personen übernommenen Anschauungen und Verhaltensweisen.

Hinzu kommen die Glaubenssätze, die ein Mensch im Laufe der Zeit gewonnen hat.

Außerdem befinden sich dort noch alle erlernten, sich im Alltag wiederholenden Abläufe. Alles wird im Unterbewusstsein gespeichert.

Die 95%-Regel
Besonders interessant und sehr erstaunlich ist es, dass sich jeden Tag fast alle Gedanken wiederholen. Genau gesagt sind 95% der täglichen Gedanken Wiederholungen.
Nur 5% der täglichen Gedanken sind neue Gedanken.
Das haben viele Studien ergeben.

Möchtest du eine neue Gewohnheit annehmen?
Wenn man in seinem Leben hier oder da etwas ändern will, dann spielt das Unterbewusstsein eine ausschlaggebende Rolle.
Solange neue, gewünschte Verhaltensweisen nicht im Unterbewusstsein angekommen sind, können keine neuen Gewohnheiten gebildet werden!!

5% gegenüber 95%
Einfach gesagt, 5% der bewussten Gedanken, wozu auch Wünsche gehören, haben gegenüber 95% der im Unterbewusstsein gespeicherten, bisherigen Verhaltensweisen kaum eine Chance. Das ist der Grund, warum die meisten guten Vorsätze oder Änderungswünsche nach kurzer Zeit scheitern.

Was kann man da machen??
Das Unterbewusstsein würde ja gern helfen, aber was soll es machen, solange da noch die alten Programme gespeichert sind. Es geht also darum, dem Unterbewusstsein beizubringen, was man sich wünscht. Erst ab dann kann das Unterbewusstsein sehr hilfreich sein. Aber wie geht man dabei vor??

Lipton schlägt folgendes vor:
1. Tagsüber oftmaliges Wiederholen der Vorsätze - in der Regel 3 Wochen lang oder mitunter sogar noch länger

2. Abends kurz vor dem Einschlafen und morgens kurz vor dem Aufwachen, solange man noch halbwach ist. Evtl. mithilfe eines Kopfhörers und einer besprochenen Kassette.

In diesen Zeiten ist man in einem sogenannten Theta-Zustand, bei dem das Unterbewusstsein besonders aufnahmefähig ist. Deshalb kann man die guten Vorsätze auch in Gedanken aussprechen und dabei ein paarmal wiederholen. Wenn man das mit dem Gefühl der Freude verbindet, dann hat das eine prägende Wirkung.


Eine weitere Möglichkeit
Ich selbst habe noch eine andere Methode sehr erfolgreich angewendet. Es ist bekannt, dass in nächtlichen Träumen die Vorgänge sehr oft sehr übertrieben werden. Durch ähnliche Übertreibungen ist auch tagsüber das Unterbewusstsein erreichbar.
Wenn man – wie in den Träumen auch - sein gewünschtes Verhalten „stark“ übertreibt, dann wirkt sich das auf das Unterbewusstsein sehr prägend aus. Scheue dich also nicht, starke Formulierungen zu verwenden.

1. Beispiel:
Jemand möchte einfach entspannter bzw. lässiger auftreten

Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten, den Wunsch auszudrücken. Die erste Formulierung ist sehr normal und die zweite Formulierung ist stark übertrieben:

1. Ich möchte lässiger, entspannter auftreten!
2. Ich spiele jetzt mal den lässigsten Menschen auf der ganzen Welt!!
Danach gehst du vielleicht mal möglichst lässig durch die Wohnung.

Welches Spiel erscheint dir wirkungsvoller?

Es leuchtet wohl schnell ein, dass die zweite Variante nicht nur mehr Spaß macht, sondern auch wirkungsvoller und nachhaltiger ist. Allerdings sollte man das Spiel in jedem Fall öfter wiederholen, bis es im Unterbewusstsein zu einer vollständigen Routine wird.

Um zu verdeutlichen, wie wirksam Übertreibungen sind, gibt es das Spiel Nr. 4. Es macht echt viel Spaß! Genieße es! Laufe mal wie der lässigste Mensch ein paar Schritte durch die Wohnung oder wo auch immer. Nimm eine lässige (vollkommen entspannte) Haltung an. Bewege die Arme, den Körper, die Beine so lässig und entspannt wie möglich(!).
Weite das Spiel aus:
Esse vollkommen entspannt, spreche so lässig wie möglich? Schaue so lässig wie möglich im Raum herum? Schnell merkst du, wie lebendig das Spiel ist, wie sehr man in der Gegenwart lebt, wie aufmerksam man ist. Man hat sofort ein geweitetes Bewusstsein. Sogar die Augen sind entspannt, die Atmung ist entspannt. Man nimmt den Raum um einen herum deutlicher wahr.

Probiere es vielleicht mal aus und habe viel Spaß dabei!

Spiel Nr. 4: Der lässigste Mensch


2. Beispiel
Zum Thema Gesundheit:
1. ich möchte gesund werden! (Ziemlich wirkungslos)
2. Ich bin strahlend gesund!
Das war die Antwort eines 106 Jahre alten Mannes, der gefragt wurde, warum er noch so fit ist. Die 2. Aussage ist wegen der Übertreibung erfolgreicher! Nach dem Gesetz der Anziehung ist sie wirkungsvoll, selbst dann, wenn man (noch) nicht gesund ist! Auch dieses Spiel kommt dem Glücklichsein schon sehr nahe.
Aber probiere es einfach mal aus:

Spiel Nr. 5: Mein Zauberspruch


Vielleicht stellst du dir das Gewünschte
(in realisierter Form) jeden Morgen vor?


Denken die Menschen überwiegend negativ?
Es ist erwiesen, dass das, was die Mehrheit der Menschen jeden Tag denkt, überwiegend (zu 70%) Stress erzeugende und den Körper belastende Gedanken sind. Das liegt an den alten Programmen, die im Unterbewusstsein gespeichert sind. Sie sind deshalb meistens nicht bewusst.
Zwar wünschen sich die Menschen meistens mehr Gesundheit, eine beglückende Liebe oder eine erfüllende Arbeit. Aber das Unterbewusstsein hat oft ganz andere Programme von früher gespeichert, ohne dass diese alten Programme bewusst sind. Zum Beispiel: Du bist nicht gut genug. Was denkst du, wer du bist usw. Sie werden solange unbewusst abgespielt, bis sie durch neue Programme ersetzt worden sind.

Deshalb lautet die Forderung:
br> Bewusstsein und Unterbewusstsein müssen in Einklang gebracht werden!
Erst, wenn Bewusstsein und Unterbewusstsein kohärent sind, also in Harmonie sind, kann ein Wunsch relativ schnell erfüllt werden. Und das funktioniert nachhaltig nur durch eine Änderung der unterbewussten Programme.

Die Bedeutung des Glaubens
Dabei spielt der Glaube eine entscheidende Rolle.

Beweis: Der Placebo-Effekt.
Wenn der Arzt nur eine Tablette ohne Inhaltsstoffe gibt, aber sagt, dass die Tablette sehr gut hilft, dann kommt es oft vor, dass der Patient gesund wird. Dies ist auf den Glauben zurückzuführen. Der Glaube hat daher mehr Gewicht als die fehlenden Inhaltsstoffe! Auch darüber kann man nur staunen, nicht wahr?

Ein fester Glaube kann also Materie (den Körper) beeinflussen. Das kommt in dem alten Sprichwort zum Ausdruck: Glaube versetzt Berge (also Materie).

90% der Probleme auf der Welt sind stressbedingt!!

Es geht daher im Wesentlichen darum,
Stress im Körper zu reduzieren.

Stress schwächt den Körper, das Immunsystem und es verringert auch die Intelligenz des Menschen! Auch das ist bewiesen: Stress bzw. Druck verengen das Bewusstsein!

Der Honeymoon
Bruce Lipton sagt:

Willst du glücklich sein,
dann mache Glücklichsein zu deiner Gewohnheit!

Wie bitte??
Ja! Und er fügt noch etwas Wichtiges hinzu:

Sei verliebt!!

Dafür braucht man noch nicht einmal einen Partner. Es funktioniert wunderbar mit oder ohne Partner!
Jeder kann das Gefühl des Verliebtseins in sich erzeugen.

Bruce Lipton nennt diesen Zustand den Himmel auf Erden oder auch Honeymoon.

Warum?

Man sagt nicht umsonst: Verliebte Menschen könnten die ganze Welt umarmen. Sie leben in einer anderen Realität. Eine Realität, die allerdings jeder erzeugen kann, selbst dann, wenn er gerade keinen Partner hat!

Verliebte Menschen:
1. leben voll in der Gegenwart.
2. sind sehr aufmerksam.
3. fühlen sich unendlich geliebt.
4. fühlen sich „angehoben“.

5. haben große Freude am Leben.
6. spüren spielerische Leichtigkeit.
7. Man fühlt sich wohl in ihrer Nähe.
8. wachen morgens glücklich auf.
9. meistern alles mit Zuversicht!

10. sind in Harmonie mit sich selbst.
11. gehen liebevoll mit ihrem Körper um.
12. empfinden weder Stress noch Druck.
13. lieben sich selbst, genauso wie sie sind!!
14. sehr vital und kreativ

Verliebte erleben, dass die Menschen plötzlich netter zu ihnen sind, und sie selbst ist ebenfalls netter und aufmerksamer den anderen Menschen gegenüber sind.

Das Glücklichsein
Sage jeden Tag mehrmals Folgendes, ob du nun schon glücklich bist oder noch nicht, das ist egal!

Ich bin glücklich!!

Am besten lächelnd. Schließe die Augen und fühle das Glücklichsein tief in dir! Wiederhole es anfangs zwischendurch in den Pausen immer mal wieder. Es wird sich dadurch ein Wohl-Gefühl einstellen, das sich immer mehr steigert.

Bis es im Unterbewusstsein ankommt, kann das sehr schnell gehen oder gegebenenfalls auch mehrere Tage bis Wochen dauern. Fange schon morgens damit an, auch dann, wenn du vielleicht nicht immer gleich gut drauf bist. Liebe dich und sage es trotzdem! Bald gesellt sich der Glaube dazu und sagt: Es ist möglich!!!

Wenn du nach einer Weile in einen immer stabileren Wohlfühl-Zustand kommst, und du eine gewisse Leichtigkeit in dir wahrnimmst, eine Art inneres Lächeln, und wenn du schließlich eine unerschütterliche, innere Zufriedenheit ausstrahlst, dann lautet das neue Programm des Unterbewusstseins: ICH BIN GLÜCKLICH. Es ist geschafft.

Das Unterbewusstsein wird von jetzt an alles dazu beitragen, dir Bilder, Gedanken, Gefühle, Informationen, Gelegenheiten, Kontakte usw. zu übermitteln, die alle deine Vorhaben zum Glücklichsein entsprechend unterstützen!

Dieses Glücksgefühl ist jetzt nicht etwa ein ausschließliches Schön-Wetter-Programm, das beim nächsten Regen in sich zusammenfällt, sondern es bleibt auch bei Regen erhalten!!

Warum?

1. Es hat sich im Unterbewusstsein etabliert.
2. Es hilft sehr bei der Lösung von allen Herausforderungen.

Auch das Bewusstsein passt sich an den neuen Zustand an. Es weitet sich aus. Und es hat nicht nur mehr Ideen, sondern es ist auch sehr viel achtsamer auf die Gegenwart ausgerichtet.

Ein inneres, entspanntes Lächeln entsteht automatisch.

Man lebt nicht mehr so wie sonst.
Man fühlt sich auf eine höhere Ebene angehoben! Und möchte aus diesem glücklichen Empfinden – auch in herausfordernden Situationen - nicht mehr zurückfallen in das normale Alltagsgefühl, sondern vertraut darauf, dass man bei einem erweiterten Bewusstsein umsichtiger, aufmerksamer, entspannter, lösungsorientierter, liebevoller mit allem umgehen kann.

In der Gegenwart „spielt die Musik“!
Vergangenheit und Zukunft sind nicht mehr relevant!
Das Leben spielt sich weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft, sondern nur in der Gegenwart ab!!

Das ewige Reflektieren, warum sich die Vergangenheit so abgespielt hat, wer Schuld hat usw., ist nicht so wichtig wie das JETZT. Denn nur in der Gegenwart können Änderungen vollzogen werden. Außerdem: Je mehr man sich mit einer Sache auseinandersetzt, desto mehr zieht man sie auch an. Man macht ungewollt immer wieder gleiche oder ähnliche Erfahrungen.

Und die Zukunft, kann man nur ändern, wenn man in der Gegenwart etwas ändert.

Was man natürlich tun kann, das ist das Setzen von Zielen. Und zwar so, als wären sie schon Realität.

Das Unterbewusstsein kann nicht zwischen
Realität und Einbildung unterscheiden!!!

Wenn man also einen Wunsch bewusst so formuliert, als wäre er schon erfüllt, dann wird das Unterbewusstsein bereits in der gewünschten Ausrichtung aktiv. Jetzt kommen zu den 5% des Bewusstseins die 95% des Unterbewusstseins hinzu.

Das neue Programm des Unterbewusstseins unterstützt dich darin, alles zu tun, um glücklich zu werden bzw. zu bleiben.
Du brauchst nur noch empfangsbereit zu sein, und die vielen, auf den Wunsch ausgerichteten Informationen und Tipps zu erkennen und zu verwirklichen.
Das Glücklichsein, das dir vorher schier unmöglich erschien, kann jetzt leicht und konsequent gelebt werden.

Der Körper, die Gedanken und die Gefühle, alles ist in Kohärenz, also in Harmonie. Der Körper fühlt sich wohl, und du fühlst dich wohl. Alles ist gleich ausgerichtet. Das ist ein Kraftzuwachs, der sich dann in allen Zellen des Körpers bemerkbar macht.

Eine Begründung kann die Energie noch verstärken!!
Stelle dir zu deinem Wunsch auch das „Warum“ vor!! Warum hast du diesen Wunsch? Und was möchtest du damit anfangen? Eine Antwort auf die Fragen kann zum Beispiel sein: Ich kann dann mein Potential, das in mir steckt, voll verwirklichen.

Frage: Bist du eigentlich der Schöpfer deiner Realität?
Du sagst: Ich gehe einkaufen. Und dann gehst du einkaufen.
Auf diese Weise bestimmen also deine Gedanken deinen Alltag.
Deine tägliche Realität, deine Wohnung, deine Tätigkeiten, alles ist schließlich durch deine Gedanken geprägt. Bist du also der Schöpfer deiner Realität?

Stimmt das wirklich??
Tja, nicht ganz!!

Tatsächlich spult man in der Regel eingefahrene Vorgänge ab, die man schon tausendmal gemacht hat. Es handelt sich um alte Programme, nach denen man sich richtet, ohne dass es einem bewusst ist. Und zwar jeden Tag mit 95% Anteil!

Viele Jahre lang prägen alte Programme dein Leben, weil sie im Unterbewusstsein verankert sind. Selbst wenn du dir gute Vorsätze vornimmst, kannst du dein Verhalten nicht so leicht ändern. Alte Programme haben ja auch Vorteile. Zum Beispiel fährst du vielleicht ein Auto und bist aber in Gedanken ganz woanders. Dein Unterbewusstsein sorgt dafür, dass alle automatisierten Abläufe wie von allein passieren. Es ist also außerordentlich hilfreich.

Wie sieht das bei neuen Vorhaben aus? Nehmen wir mal an, du möchtest jetzt endlich den Himmel auf Erden leben. Du sagst, wenn ich der Schöpfer meines Lebens bin, dann bitteschön, will ich von jetzt an glücklich sein!

Bruce Lipton sagt: Jeder kann der Schöpfer seines Lebens sein. Das ist wissenschaftlich bewiesen. Also kannst du auch den Himmel auf Erden leben!! Und er selbst lebt das seit 28 Jahren vor.

Eins möchte ich aus persönlicher Erfahrung noch hinzufügen:
Siehe in dir selbst und in allen anderen den Edelstein, auch wenn er manchmal sehr versteckt ist. Das hilft einem sehr im Umgang mit sich selbst und mit anderen Menschen.


Für Bruce Lipton ist ein Mensch im Honeymoon, wenn er tief in sich selbst Liebe fühlt. Sie weitet das Bewusstsein.

Das geweitete Bewusstsein ist dem Denken überlegen. Es ist wie eine innere Stimme, die permanent in uns ist, die viel aufmerksamer ist, als es das analysierende Denken jemals sein kann. Man kann sie entdecken, wenn man mit dem Denken innehält, und nach innen lauscht.

Zum Thema Ängste
In der Liebe wird das Leben nicht mehr von Ängsten dominiert. Ängste können durchaus noch vorkommen. Sie werden nicht verdrängt, sondern von der aufmerksamen Liebe übernommen.

Wenn Angst nicht verdrängt wird, sondern frei in einem fließen kann, dann kann sie sogar Kraft spendend sein. Erst der Widerstand gegen die Angst verstärkt die Angst. Lasse sie also in dir mit Freude und durch dich widerstandslos durchfließen. Sie behindert dich dann nicht mehr.

Spüre die Kraft, die in ihr steckt, und verwende sie dazu, gute Lösungen zu finden. Wenn du locker damit umgehst, dann weitet sich auch hier das Bewusstsein. Du bekommst einen besseren Überblick und bleibst voll in der Gegenwart, also im gegenwärtigen Moment.

Man geht viel leichtfüßiger durch das Leben, weil man ja einen besseren Überblick über jede Situation hat, so als würde man alles von oben betrachten.

Fühle die Freude, das Glücklichsein, den Himmel in dir.
Kreire drei Minuten lang diesen Himmel auf Erden
Sei verliebt in dich und die Welt!
„Umarme“ (akzeptiere) alles, was du erlebst.


Du warst als Kleinkind ursprünglich im Himmel auf Erden.
Du kannst heute wieder erkennen, wie kraftvoll du bist.
Wenn du dein Potential nutzt,
wirst du den Himmel jeden Tag in deinem Leben erleben.

Das Flitterwochen-Liebes-Spiel

Spiel Nr. 6: Der Flitterwochen-Liebes-Effekt



Zitate von Bruce Lipton:
Der Schlüssel zur Heilung des Körpers liegt in der Heilung des Geistes

Glaube nicht alles, was du denkst.

Wir sehen und erleben nur das, was wir glauben.

Das Leben hat alles in sich. Aber du siehst nur das, was deine Wahrnehmung dir erlaubt zu sehen

Die meisten Krankheiten sind einfach Stress, weil man nicht in Harmonie lebt

Du betrachtest dich vielleicht als Individuum, aber als Zellbiologe kann ich dir sagen, dass du in Wirklichkeit eine kooperative Gemeinschaft von etwa fünfzig (bis 70) Billionen einzelligen Bürgern bist.

Die Natur basiert auf Harmonie. Es heißt also, wenn wir überleben und der Natur ähnlicher werden wollen, müssen wir tatsächlich verstehen, dass es sich um Kooperation statt Konkurrenz handelt.

Wir können unser Leben kontrollieren, indem wir unsere Wahrnehmungen kontrollieren.

Um voll zu gedeihen, müssen wir nicht nur die Stressfaktoren beseitigen, sondern auch aktiv nach einem freudigen, liebevollen und erfüllten Leben streben, das Wachstumsprozesse anregt.

Wir sind bewusste Mitschöpfer in der Evolution des Lebens.
Wir haben einen freien Willen. Und wir haben die Wahl. Folglich basiert unser Erfolg auf unseren Entscheidungen, die wiederum vollständig von unserem Bewusstsein abhängen.

Du bist für alles in deinem Leben persönlich verantwortlich.
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